AKTUELLES

Im Nov. 2012 wurde der Romeropreis an Pfr. Martin Römer, Gründer der Emmausgemeinschaft Topilejo, Mexico, vergeben.

 

Ein herzliches Dankeschön der Firma Rasch S. A. de C.V.!

Comunidad Emaús A.C. bedankt sich herzlichst bei der Firma Rasch S.A. de C.V. für die Spende eines hochwertigen und strapazfähigen Bodenbelags für die behindertengerechte Neugestaltung der Räumlichkeiten für unsere männlichen Gäste, der eigens aus Deutschland importiert und von Facharbeitern der Firma verlegt wurde.

Wir bauen um!

Im Haus Emmaus versuchen wir seit diesem Jahr die Arbeit zu professionalisieren. Das bedeutet eine genauere Definition der Zielgruppe, um die Gäste ihren konkreten Bedürfnissen entsprechend betreuen zu können. Auch müssen einige Bereiche des Hauses den Anforderungen besser angepasst werden. Unser Haus hat vier Stockwerke, mittelfristig planen wir den Einbau eines Aufzugs, da alle unsere Gäste entweder bereits fortgeschrittenen Alters, bettlägrig oder behindert sind (geistig und physisch). Badezimmer müssen behindertengerecht umgebaut werden, Haltegriffe installiert werden, um Unfälle so weit wie möglich zu verhindern. Ein Aufzug im Haus ist eine Voraussetzung für die Arbeit mit unserer Zielgruppe: alte und kranke Menschen, für die niemand sorgt oder sorgen kann (weil z. B. die Angehörigen selbst mittellos und krank sind), die sich also selbst überlassen sind. Auch personell müssen wir aufstocken (Sozialarbeiterin, Chauffeur, Krankenschwester etc.) Die Würde des Gastes verpflichtet uns zu dieser Neuorientierung.

Umbau- und Ausbau des Hauses Emmaus
Umbau- und Ausbau des Hauses Emmaus

Besuch von Martin Römer in der Emmausgemeinschaft St. Pölten

Anfang Mai besuchte Martin Römer von Emmaus Topilejo die Emmausgemeinschaft St. Pölten, in der er von deren Geschäftsführer, Mag. Karl Rottenschlager, gastfreundlich empfangen wurde.

 

Mag. Bernhard Herzberger von Emmaus St. Pölten verfasste über den Besuch folgenden Bericht:

 

 

 

 

In San Miguel Topilejo, an den südlichen Berghängen der Millionenstadt Mexiko City beherbergt die Comunidad Emaús von Pfarrer Martin Römer in einem Wohnheim Behinderte ab 15 Jahren und alte, zum Teil pflegebedürftige Leute ohne Familienangehörige.

 

Sie bekommen Verpflegung, medizinische und psychologische Betreuung, Beschäftigungstherapie, Freizeitgestaltung und Gemeinschaft in einem familiären Umfeld und seelsorgliche Begleitung. Unterkunft bietet die Gemeinschaft auch Menschen, die auf Arbeitssuche aus der Provinz in den Großraum Mexiko-Stadt gekommen sind, Migranten, Bettlern, oder auch mittellosen Personen, die einen Familienangehörigen zur medizinischen Behandlung in eines der Krankenhäuser der Hauptstadt begleiten.

 

„Wir haben mit einer Klinik ein Übereinkommen, dass wir Patienten aufnehmen, die keine Angehörigen zur Pflege haben. Im Gegenzug dürfen wir unsere Leute, auch unsere Angestellten, in diesem Krankenhaus medizinisch betreuen lassen“, erzählt Martin Römer. Eine Sozialversicherung hat kaum jemand und für die Leute, die in Pflege genommen werden, gibt es wenigstens einen monatlichen Beitrag der öffentlichen Hand. Ansonsten ist die Gemeinschaft auf Spenden und den Erlös aus den Basaren angewiesen.

 

„Die Mittel sind knapp, aber für das Notwendige hat es immer gereicht“, vertraut Martin Römer auf Gottes Hilfe - so wie bei der Betreuung der behinderten Kinder aus Chimalhuacan: Emmaus unterstützt dort bedürftige Familien ohne Versicherungsschutz, teilt mit ihnen die Kosten für Rehabilitation, Physiotherapie, chirurgische Eingriffe etc.

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